Aktuelle Hinweise  

Aktuelle Trainingsaktivitäten:

Rennrad: bei gutem Wetter dienstags und donnertags 14 Uhr am Bahnhof

samstags 13 Uhr bei "Lebus" /Reh oder nach Absprache

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

Wichtige Termine:

Samstag, 16.12.17 Wanderung ab Adler zum Weihnachtsmarkt Letmathe

Sonntag, 31.12.17 Silvestertour zum Mesekendahl - 13 Uhr ab Adler  

Weitere Termine - siehe Hauptmenü "Termine 2017"!

 

Link zu unserem Hauptverein: ATS-Nahmer

 

 

   

Einrolltour Nijmegen 2011

(Bericht von "Fischi") Am 07.05.2011 startete - bei herrlichstem Radfahrwetter plus Rückenwind -  die jährliche Einrolltour des ATS-Nahmer in Richtung Nijmegen (Niederlande). Alle Teilnehmer (25 – 23 Männer – 2 Frauen) waren pünktlich an der Adlerhalle, so dass die Reise um 08:00 Uhr starten konnte.

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Wir fuhren über Schwerte, Do-Flughafen, Olfen, Richtung Haltern. Kurz vor dem Haltener Stausee legten wir eine kurze Rast ein, um die Getränkeflaschen aufzufüllen. Über landschaftlich schöne Straßen,  ging es weiter über Lembeck, am Golfclub Weselerwald vorbei, Richtung Isselburg. (Vor Isselburg mussten wir noch einen kurzen Stopp in Erle einlegen, da sich  bei einigen Fahrern der Enddarm meldete. Hier gilt unserem Dank, dem Gasthof Brömmel, der allerdings unbestätigten Berichten zufolge, 3 Stunden die Toiletten dekontaminieren  musste.)

Zurück zum Bericht:

In Isselburg hatte Andreas M. kurzfristig eine Pause in seiner alten Heimat arrangiert. Mitten in der Wildnis, unter der Pergola von Mama und Papa Mager, machten wir uns es gemütlich und wurden reichlich mit Getränken versorgt. Vielen Dank auch dafür. Nach einer guten Stunde Rast fiel der Aufbruch dann umso schwerer, aber nach kurzer Zeit waren wir wieder in unserem Tritt.

Es ging auf Emmerich zu, wo wir den Rhein auf einer sehr imposanten Brücke überfuhren. Ab da war es nicht mehr all zu weit und wir überquerten sehr unspektakulär die Grenze zu den Niederlanden.

Auf  Neben- und Radwegen, die besser asphaltiert sind, wie bei uns die Hauptstraßen, fuhren wir locker zum Zielort der Etappe, dem Hotel ´t Spijker, welches in einem Vorort von Nijmegen steht. Dank des starken Rückenwindes waren wir nach 200 km - einschließlich der Pausen - schon um 16 Uhr15 am Ziel mit einem ungefähren Schnitt von 31,5 km/h - und das bei mäßiger Anstrengung, denn schließlich hatten wir auch zwei Gruppe3-Fahrer dabei, die auch ihren Spaß haben sollten!

Dort haben wir es uns erst einmal auf der hauseigenen Terrasse unter Bäumen gemütlich gemacht. Kleinere Sprachprobleme bei den Bestellungen der Getränke wurden fröhlich kommentiert,  aber keiner musste verdursten.

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Die Zimmer waren schnell verteilt und um 19 Uhr gab es ein warmes Abendessen.

Wir konnten zwischen 3 Hauptgerichten wählen, incl. Vor- und Nachspeise. Hier sind wir wieder einmal nicht enttäuscht worden, wer hier nicht satt wurde, war selber schuld. Beilagen wurden reichlich nachgelegt und wenn einer nicht mehr konnte, halfen die anderen gerne aus.

Den Abend haben wir dann wieder auf der Veranda verbracht, wo sich die Reihen nach und nach lichteten, um die Betten aufzusuchen.

5 Teilnehmer aus dem Fahrerfeld wollten das Nijmegener Nachtleben kennen lernen und bestellten sich ein Taxi. Sie wurden mit einem Chevy, 8 Zylinder und reichlich Hubraum beglückt. Allein dafür hat sich die Anreise gelohnt (O-Ton Erhard). Unter leichtem Schwingen und dem Brabbeln der 2x4 Zylinder, fuhren die 5 mit einem breiten Grinsen in die Stadt und kehrten im Morgengrauen zurück.

Das Frühstück war für 8 Uhr geordert. Mit Rührei, Spiegelei reichlich Wurst, Marmelade, babbischen (weichen) Brötchen und anderen Köstlichkeiten fing der Tag sehr gut an.

Pünktlich um 09:15 Uhr stellten wir uns zum obligatorischen Abschiedsfoto vor dem Hotel auf, bevor wir nach ca. 90 m in die erste Steigung des Tages fuhren. Oben angekommen, fehlte Klaus J.  Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Klaus zu Fuß, das Rad geschultert oben an. klauspanne420.jpg

Wieder einmal hatte Klaus es geschafft, etwas hinzubekommen, was bis dato noch niemand für möglich gehalten hatte. Ein Kettenglied hatte sich geöffnet, zwischen zwei Speichen geklemmt und danach wieder geschlossen.  Der Fahrer des Besenwagens wurde ausgetauscht, Klaus reparierte kurzerhand seine Kette auf dem Gehweg und der Rest der Truppe fuhr Richtung Heimat.

Die Reise führte nun wieder über Nebenstraßen an der holländischen Grenze entlang, Richtung Süden bis kurz vor Weeze. Klaus hatte uns inzwischen eingeholt und wir machten kurz vor dem Flughafen Weeze einen Fahrerwechsel.

Nun ging es über Twisteden, Straelen und Wankum Richtung Willich um dann zum Zwischenziel, der Rheinfähre bei Langst- Kierst zu gelangen.

Nach der Überfahrt haben wir direkt eine Pause eingelegt, um die nötigen Kalorien für die letzte Etappe einzunehmen.

Eine knappe Stunde Rast und es ging über Ratingen auf Velbert zu.

Gefühlt hatten wir auf den ersten 20 km dieser Etappe 50 Ampeln, die rot waren und massenweise Schlaglöcher. Das gibt es auch nur bei uns.

Kurz vor Velbert kam der erste von 3 längeren „Anstiegen“. Dieser führte uns an dem imposanten Steinbruch von Rheinkalk vorbei. Wer hat Ihn gesehen? (In das Loch passt der von der Donnerkuhle, 2-mal rein!) Zwischen Velbert und Hattingen konnten wir linkerhand einen Blick in das schöne Ruhrtal und den Baldeneysee werfen.

Jetzt kam die Abfahrt nach Langenberg, auf der konnte jeder noch einmal sein fahrerisches Können unter Beweis stellen. 2,5 Km, 8 Kurven und knapp 170 HM am Stück nach unten.

Von hier ab ging es auf bekannten Pfaden über Hattingen, Witten, dem Ruhrdeich nach Wetter, über Vorhalle, dem Lennetal zum Adler.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass wir auf der gesamten Rückfahrt (etwa 198 Km) ordentlichen Gegenwind hatten, was doch einigen zu schaffen gemacht hat.

Am Adler wurden einige von uns schon erwartet, kurze Hand wurden zwei Bänke aus der Halle geholt und nach einem 3-fachen „Rad ab“ wurde eine schöne Einrolltour mit ein oder zwei Bierchen abgeschlossen.

Bis auf die kleine Panne von Klaus, haben wir die knapp 400 Km ohne Stürze und Defekte hinter uns gebracht.

Eine rundum gelungene Einrolltour des ATS.

Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und den Organisator Klaus Even!

   
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