Aktuelle Hinweise  

Aktuelle Trainingsaktivitäten:

Rennrad: bei gutem Wetter dienstags und donnertags 14 Uhr am Bahnhof

samstags 13 Uhr bei "Lebus" /Reh oder nach Absprache

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

Wichtige Termine:

Samstag, 16.12.17 Wanderung ab Adler zum Weihnachtsmarkt Letmathe

Sonntag, 31.12.17 Silvestertour zum Mesekendahl - 13 Uhr ab Adler  

Weitere Termine - siehe Hauptmenü "Termine 2017"!

 

Link zu unserem Hauptverein: ATS-Nahmer

 

 

   

P-Weg - 75 km können lang sein!

Der ATS beim P-Weg 2015:

45 km/1200 hm – 774 Teilnehmer

Stephanie Moldenhauer Platz 493 (7. AK) 3:07:26

Gero Schönfelder Platz 342 (64. AK) 2:50:08

Oliver Weinke Platz 339 (129. AK) 2:50:02

74 km/2000 hm – 196 Teilnehmer

Volker Renfordt Platz 90 (3. AK) 5:01:47

Lothar Heinze Platz 128 (30. AK) 5:29:47

93 km/2600 hm – 126 Teilnehmer

Michael Trapp Platz 16 (5. AK) 4:30:59

www.p-weg.de

Bericht von Volker:

In den vergangenen Jahren hörte ich die Mountainbiker immer vom P-Weg schwärmen, was das doch für eine tolle Veranstaltung sei. Und so hatte ich mir vorgenommen, dort auch einmal zu starten. Zunächst bekam ich keinen Startplatz, weil schon alle Plätze besetzt waren, im Nachrückverfahren war ich dann doch dabei. Bei den 3 Streckenlängen dachte ich mir „nimm mal die mittlere – 75 km mit 2000 hm sollte zu schaffen sein“.

Aber es war mein erster MTB-Marathon, länger als 3 Stunden war ich noch nie mit den Jungs gefahren. Das Wetter war recht bescheiden, zunächst Nieselregen und 10 Grad. Aber ein tolles Gefühl nach langer Zeit ohne jegliches Rennen mal wieder mit hunderten von Fahrern am Start zu stehen, alles sehr professionell organisiert!

Schon der erste Berg nahm kein Ende – alles schon auf dem größten Ritzel. Nach dem zweiten langen Anstieg tat mir der Rücken weh, ging später zum Glück wieder besser. Hab versucht immer ein paar Leute in Reichweite zu haben und so hatte ich dann unten im Tal 5 Leute vor mir und konnte zügig im Windschatten mitrollen. Leider kam zu bald der nächste Anstieg und 87 kg forderten ihren Tribut. Die Räder waren inzwischen schon ziemlich eingesülzt. Habe einmal angehalten und mein Kettenschloss rausgekramt und einer um Hilfe suchenden Bikerin gegeben. Beim Schalten bekam ich auch die ersten Probleme, vom mittleren aufs kleine Blatt klemmte immer erst die Kette – also Vorsicht beim Schalten! Später kamen dann auch schwierige Passagen, aber eigentlich hatte ich keine großen Probleme, mein 29er suchte sich den Weg selbst, wenn ich nicht zu langsam war. Doch bei einer ausgewaschenen Geröll-Stelle war es dann doch so weit, gebremst und fast im Stand mit einem Baum kollidiert, dabei hat mir ein Ast das rechte Ohr aufgerissen, blutete etwas, aber hat mich nicht besonders aufgehalten. Ohne KM-Zähler unterwegs interessierten mich natürlich die Km-Angaben. Jedes Mal dachte ich: das kann doch nicht sein, du bist doch schon viel mehr gefahren. Bei 50 km war ich am Ende und der Rest war eine ziemliche Quälerei. Am vorletzten Berg ansatzweise Krampf im Bein, nach einer kurzen Pause weiter. Beim Durchfahren der Ziege war dann das Ende absehbar, aber ich musste mich unheimlich konzentrieren, um den Single-Trail am Ende ohne Fehler runter zu kommen.

Dass ich am Ende sogar aufs Treppchen durfte, war natürlich eine Belohnung für die Strapazen, aber auch der Tatsache geschuldet, dass es nicht viele über 60 gibt, die bei so etwas noch antreten.

Hut ab jedenfalls auch vor Steffi, Gero, Oliver und Lothar – ein Fitness-Beweis, der mehr wert ist als jede noch so lange Touristik.

Michaels Leistung ist noch einmal ganz anders zu bewerten: Mit 4,5 Stunden auf 93 km fährt er natürlich in einer anderen Liga und da zu den besten 20 zu gehören ist alle Anerkennung wert!

  

   
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