Aktuelle Hinweise  

Aktuelle Trainingsaktivitäten:

Rennrad: bei gutem Wetter dienstags und donnertags 14 Uhr am Bahnhof

samstags 13 Uhr bei "Lebus" /Reh oder nach Absprache

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

Wichtige Termine:

Samstag, 16.12.17 Wanderung ab Adler zum Weihnachtsmarkt Letmathe

Sonntag, 31.12.17 Silvestertour zum Mesekendahl - 13 Uhr ab Adler  

Weitere Termine - siehe Hauptmenü "Termine 2017"!

 

Link zu unserem Hauptverein: ATS-Nahmer

 

 

   

Berichte aus 2016

La Palma - mit Gorilla-Technik im Steilhang

 

Vor 2 Jahren waren die Mountainbiker in Livigno in den italienischen Alpen auf Freeride- und Enduropisten unterwegs. Schon auf der Heimfahrt wurden neue Abenteuer geschmiedet. Am liebsten auf der Kanareninsel La Palma, wo man von den Vulkanbergen aus über 2000 Höhenmetern hinab bis auf Meereshöhe biken kann.

Anfang November 2016 flogen nun 10 Mountainbiker des ATS nach La Palma. Bei der  Bike-Station La Palma in Puerto Naos buchten die Hohenlimburger eine Woche Freeride-Urlaub mit Leihfahrrädern, Shuttle Transport auf die Berge und Bike Guide. Der Ausgangsort war Purto Naos an der Westküste der grünen, abwechslungsreichen Insel.

Die Appartements lagen direkt an der palmengesäumten und autofreien Strandpromenade am schwarzen Lava-Sandstrand. Gleich am ersten Abend sprangen einige in den - trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit - immer noch angenehm warmen Atlantik und schwammen zu einer Badeinsel, von wo aus sie einen herrlichen Sonnenuntergang bewundern konnten.

La Palma ist etwas Besonderes schrieb die Bike-Station und hatte in allem recht:

„Schwarzer Sand – grüne Bäume – und das blaue Meer“, dieses Traumbild kannst du nach fast jeder Kurve unter dir schimmern sehen.


La Palma bietet auf relativ kleinem Raum eine außergewöhnliche Touren-Vielfalt: Es gibt ausgedehnte Pinienwälder mit einem weitverzweigten Waldwegenetz – du rollst auf einem Piniennadelteppich, vielen Schotterwegen oder auf den legendären schwarzen Lavasand-Pisten im Süden. Lavasand heißt: Sattel runter, die Vorderbremse vergessen und surfen! 
Marathonfreunde und Höhenmeter-Sammler versuchen sich am höchsten Biker-Berg (2426 M) und Downhiller genießen die längsten Abfahrten der Kanaren durch mehrere Klimazonen! Und das Beste: Die unzähligen, alten Verbindungswege (caminos reales), z. T. fahrtechnisch schwierige Eselspfade und Steinplatten-Trails machen La Palma zum beliebten Singletrail-Paradies. Die Floskel „jeder kommt auf seine Kosten“ – hier stimmt sie! (O.K. - absolute, „blutige Anfänger“ tun sich auf La Palma schwer; es ist oft steil und der meist anspruchsvolle Untergrund erfordert deine permanente Konzentration.

 

Die ATSler waren vorgewarnt. Ohne besonderes Fahrtechnik-Training würde es schwierig werden. Olaf, der Bike-Guide, gebürtiger Attendorner, erklärte, dass die Touren am ersten Tag zur Eingewöhnung erst mal auf Enduro-Touren stattfinden sollten. So ging es im Transporter auf steilen Bergstraßen auf ca. 1500 Höhenmeter. Die Fahrräder auf dem Anhänger. Die Hohenlimburger, die in der Heimat Singletrails und knifflige Abfahrten abseits der Forstwege nicht scheuen, erlebten in der ersten Abfahrt auf La Palma gleich, dass Freeride-Mountainbiken eine andere Liga ist, als Marathonfahrten in sauerländischen Wäldern.

Wer den Sommer über zu viel Zeit auf dem Rennrad, anstatt auf Waldtrails verbracht hatte, dem schlug die Stunde. Es war ein bisschen wie bei den 10 kleinen Negerlein. Fast alle stiegen einer nach dem anderen unfreiwillig ab. Da Helm, Schutzprotektoren und Rucksack bei Freeride-Touren zwingend vorgeschrieben sind, blieben wir ohne Blessuren.

 

Die Buschstaben A, T und S bekamen eine neue Bedeutung:

Absteigen – Tragen – Schieben", meinte einer scherzhaft.

Der Guide erkannte die Schwachstellen und zeigte in einem permanenten Fahrtraining, wie man es richtig macht und warnte an kniffligen Schlüsselstellen vor den Gefahren. Hin und wieder ließ er durchblicken, dass er fahrtechnisch in einer anderen Dimension unterwegs war. Lässig im Stehen, nur auf dem Hinterrad durch Abfahrt-Trails rauschend, zeigte er, wie es geht und erläuterte auch die Gorilla-Fahrtechnik.

 Der Laie denkt, dass man sich in Steilabfahrten möglichst nach hinten lehnt, um nicht bei Bodenunebenheiten über den Lenker zu fliegen. Durch die spezielle Geometrie der Freeride-Mountainbikes ist das aber nicht erforderlich. Man fährt mit abgesenkter Sattelstütze und steht dabei auf den Pedalen und sucht einen mittigen  Schwerpunkt. Der Oberkörper wird mit angewinkelten Armen nach vorne gebeugt. Das sieht so aus, wie bei einem Gorilla, der sich auf den Armen abstützt.   

Dank dieser Gorilla-Technik trauten sich die Hohenlimburger immer mehr zu und bei der ersten Rast in einem kleinen Bergdorf hatten alle nur noch Smilys im Gesicht.

Beim Barraquito (einer palmesischen Kaffespezialität) ließ man die ersten Fahreindrücke Revue passieren und freute sich schon auf den nächsten Shuttle rauf auf die Berge.

 Der Guide zeigte die Schönheiten der Insel und erklärte viele Besonderheiten der Vulkanlandschaften. Die Touren wurden nun so ausgelegt, dass weniger Freeride-Strecken mit Sprüngen, etc., sondern eher Enduro-Touren auf schönen Trails zu bewältigen waren. Da fühlten sich die lebensbejahenden Hohenlimburger auch wohler. So erlebten die Biker fünf abwechslungsreiche Enduro-Tage in allen Regionen der Insel. Im grünen Norden mit dichten Wäldern in den Passatwolken oder im trockenen Süden, wo man mit den Rädern regelrecht auf den Sand-Abfahrten surfen konnte.

Abfahrten in ausgetrockneten Bachbetten - griffige Waldtrails - alles dabei.

Mitte der Woche wurde ein Ruhetag eingelegt. Drei Teilnehmer suchten die Ruhe auf ausgeliehenen Rennrädern und schnaubten die extrem steile Anfahrt auf den „Roce de los Muchachos“, den mit 2426 Metern höchsten Berg Las Palmas hinauf. Oben auf dem Berg ist eine Sternwarte. Von hier aus erforschen die Astronomen in der smogfreien Atlantikluft den Weltraum. Die anderen erlebten einen herrlichen Sommertag mitten im Herbst am Strand.

 

Am Ende der Tagesausflüge genoss man ein Zielbier in Laly‘s Bar an der Strandpromenade und einige noch die Erfrischung in der Brandung des Atlantiks. Abends lockten einfache Restaurants, die bei einem ausgezeichneten Preis/Leistungsverhältnis isotonische Getränke und hervorragende Fischgerichte anboten.

Die positiven Erinnerungen an eine Trauminsel, die wie geschaffen zum anspruchsvollen Mountainbiken ist, wird allen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein – so schön kann der P-Weg sein!

(geschrieben von Michael Trapp)

P-Weg Marathon Wochenende 2016, was für ein Spaß! Perfekte Wetterbedinungen, eine staubtrockene, sauschnelle Rennstrecke und die schon legendäre Stimmung machten die Teilnahme für alle Starter zum Vergnügen.

Auch vom ATS hatten wieder einige Aktive für die verschiedenen Distanzen gemeldet, wobei Jens Lünstroth sich die „Kombi Lang“ bestehend aus einem Marathon Lauf am Samstag und dem „Ultra Bike Marathon“ am Sonntag vorgenommen hatte (Wahnsinn). Allerdings musste der Ärmste gesundheitsbedingt auf einen Start verzichten, wodurch ihm dieses äusserst zweifelhafte Vergnügen entging. Gute Besserung an dieser Stelle!

Die restlichen Teilnehmer vom ATS zeigten allesamt tolle Leistungen, eine gute Platzierung erzielte Stephanie Moldenhauer als einzige weibliche Starterin unseres Vereins. Bei den männlichen Startern waren Lars Heinze (2 Platz Junioren U19 !!!)

und Michael Trapp am erfolgreichsten. Hervorzuheben ist aber auch die Leistung von Gero Schönfelder, der bei seiner Premiere auf der langen Runde stürzte und dann auch noch von Krämpfen geplagt wurde. Dennoch unterbot er seine eigene Vorgabe möglichst unter 5:30:00 zu bleiben deutlich.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

 

Bike Marathon 45km 1200hm weiblich

Platz

AK-PL

Name

Zeit

35

14 Sen.1

Stephanie Moldenhauer

2:46:33

Quelle: P-Weg Live Ergebnisse 11.09.2016

 

Bike Marathon 45km 1200hm männlich

Platz

AK-PL

Name

Zeit

258

63 Sen.3

Karlheinz Lange

2:29:54

445

102 Sen.3

Oliver Weinke

2:46:34

614

140 Sen.3

Michael Göbel

3:05:08

Quelle: P-Weg Live Ergebnisse 11.09.2016

 

Super Bike Marathon 74km 2000hm männlich

Platz

AK-PL

Name

Zeit

133

2Jun. U19

Lars Heinze

5:22:35

134

48 Sen.3

Lothar Heinze

5:22:57

150

54 Sen.3

Markus Clever

5:44:44

Quelle: P-Weg Live Ergebnisse 11.09.2016

 

Ultra Bike Marathon 93km 2600hm männlich

Platz

AK-PL

Name

Zeit

18

6 Sen.2

Michael Trapp

4:16:58

71

21 Sen.1

Gero Schönfelder

5:12:40

Quelle: P-Weg Live Ergebnisse 11.09.2016

Marathon-Man Michael Trapp mit MTB und Rennrad erfolgreich

Radmarathon Tannheimer Tal

(geschrieben von Michael Trapp)

Am 10.07.2016 startete ich beim Radmarathon Tannheimer Tal in Tirol.

Eine Großbaustelle zwang den Veranstalter zu einer kurzfristigen Streckenänderung. Statt der ursprünglich vorgesehenen 224KM und 3300HM waren für die 1037 Teilnehmer 230KM und 3500HM zu bewältigen. Die wunderschöne Strecke führte vom Start- und Zielort Tannheim durch Tirol, Allgäu und Vorarlberg.

Um 6:00Uhr in der Früh erfolgte der Start sofort mit einem Schreckmoment! Quasi direkt vor mir kollabierte ein Teilnehmer! Zum Glück gehörte er zu einer größeren Gruppe, die sich sofort um ihren Kollegen kümmerte. Wie sich später herausstellte, war der Ärmste derart aufgeregt, dass er zwar bei vollem Bewusstsein war, ihm die Beine aber den Dienst versagten. Gott sei Dank also nichts Schlimmes.

Durch die kurze Verzögerung allerdings war die erste große Gruppe sofort ein gutes Stück entfernt, mir und meinen Mitstreitern in der Verfolgergruppe sollte es auch nicht mehr gelingen dieses Loch zu schließen. Im ständigem „Auf und Ab“ ging es zunächst durch das Tannheimer Tal und das benachbarte Allgäu. Bis KM65 war in etwa 2KM Entfernung auch immer wieder das Führungsfahrzeug mit der ersten Gruppe zu sehen. Ein „Hinspringen“ wollte aber einfach nicht gelingen. Mit dem Riedberg-Pass wartete dann nach 80KM die erste Herausforderung.

Bereits morgens war der im Durchschnitt 9,2% steile Anstieg mit Spitzenwerten von 16% der Sonne ausgesetzt und wurde so zur echten Prüfung.

Auf der Passhöhe gab es dann aber eine tolle Belohnung für die durchlittene Qual. Vor herrlichem Alpenpanorama empfingen 10 Alphornbläser die Passbezwinger mit einem Ständchen! Das war soooo schön!!! Ein echter Gänsehautmoment!

In der Abfahrt war sofort höchste Konzentration gefragt, die ersten ca. 500 Meter ging es wegen einer Baustelle über eine Schotterpiste steil bergab!

Weiter ging es dann recht entspannt, erst nach 112KM in Müselbach war wieder ein kurzer 14% steiler Stich zu erklimmen. In Schoppernau begann dann der Anstieg nach Schröcken und zum Hochtannberg-Pass. Dieser war mit einer Steigung von durchschnittlich 8,3% und Spitzenwerten von 14% angenehm zu fahren. Nur wurde es immer wärmer, der Schweiß floss also in Strömen, obwohl ich glücklicherweise schon weit vor der Mittagshitze in den Anstieg fuhr.

Nach der Abfahrt folgte der rund 40 KM lange Abschnitt durch das Lechtal. Hier wurde beim „Tempobolzen“ der leichte Gegenwind zum größten Gegner, gut dass ich Teil einer gut funktionierenden Gruppe war.

Als letzte Schwierigkeit wartete in Weissenbach der Gaicht-Pass . Eigentlich locker zu fahren, aber nach bereits 210KM und 3300Hm musste sich jeder die letzten 200HM hinauf nach Nesselwängle hart erkämpfen. Bei 34 Grad in der Mittagssonne wurde so mancher Starter „gargekocht“. Und spätestens hier war sich auch jeder selbst der Nächste, Gruppe hin oder her. Noch einmal gab hier jeder alles was ging!

Das letzte Stück der Strecke war dann optimal, um schon auf dem Weg ins Ziel die Beine wieder locker zu fahren und die herrliche Kulisse des Tannheimer Tals zu genießen. Eine tolle Gegend, erst recht an einem solchen Sommertag!

Ich erreichte nach 7:20:53 das Ziel auf Platz 114 der Herren und Platz 53 der Klasse Masters1. Damit war ich hochzufrieden, meine eigene Vorgabe 7:30 – 8:00 Stunden nicht zu überschreiten hatte ich somit mehr als erfüllt!

 

SKS Sauerland Marathon Grafschaft 2016

(geschrieben von Michael Trapp)

SKS Sauerland Marathon Grafschaft, immer eine Reise wert! Unser Sauerland ist doch einfach schön, gerade das Hochsauerland rund um Schmallenberg bietet landschaftliche Highlights ohne Ende. In dieser herrlichen Gegend mit dem Mountainbike unterwegs zu sein macht so richtig Laune, besonders wenn man sich mit vielen Gleichgesinnten bei einem Rennen messen kann.

Ich startete am 20.08. 2016 auf der 59km-Distanz und konnte meine Fahrzeit im Vergleich zum Vorjahr um 5 Minuten verbessern, was mir aber wenig nützte. Im Gegenteil, im Gesamtklassement reichte meine Fahrzeit von 2:38:24 nur zu Platz 44 während ich im Vorjahr noch auf Platz 30 landete. Dafür konnte ich mich in meiner Altersklasse leicht verbessern, dort steigerte ich mich von Platz 11 auf Platz 9.

Triathlon-Mitteldistanz auf Mallorca als Herbst-Urlaub

Jens Lünstroth: Praktischerweise hat die Challenge-Family mein Triathlon-Finale genau in die Herbstferien gelegt. Die Lünstroth-Familie stimmte zu und so verbrachten wir die Herbstferien auf Mallorca.

Das Hotel war perfekt an der Wechelzone gebucht. Von der All-Inklusive-Bar direkt ab zum Startbeutel-Aufhängen!

Am Freitag bei der Rennbesprechung habe ich mich um 30 min vertan und war bei den Pro-Athleten. Gewichtstechnisch lagen die Profis weit hinter mir. Ein bis zwei kritische Blicke waren mir vergönnt. Vielleicht waren sie auch nur neidisch auf mein mitgebrachtes Essen.

Der Kinderlauf war dann am späten Nachmittag, gefolgt vom Frauenlauf. Meine drei haben alle mit Bravour ihr Rennen absolviert.

Irgendwie durchs Wasser kommen:

Seit Donnerstag war am Starnd die rote Fahne gehisst: Schwimmverbot! Nur die Teilnehmer des Triathlon durften ins Wasser. Am Donnerstag war ich mal für 10 min im Wasser - reichte!

Am Renntag waren die Wellen immer noch extrem hoch. Die Schwimmstrecke: 1 Runde, recht einfach, 875 m raus aufs Meer,  50 m nach links und wieder 875 m zurück.

Ich will nicht wissen, was unter einem herschwimmt, wenn man mitten im Mittelmeer ist. Mein Kopfkino war ausreichend. Nach 37 min war ich aus dem Wasser.

Über 2300 m bin ich geschwommen, rund 400 m mehr als erforderlich. Mein Natriumbedarf war für die nächsten 2 Disziplinen auch gedeckt.

Radfahren: Alles, bloß nicht stürzen!

Die Radstrecke war als "schwierig zu fahren" beschrieben worden. Und so war es auch! Vom nächtlichen Gewitter war die Strecke teilweise noch nass und an diversen Stellen waren Kies und Äste auf die Fahrbahn gespült worden. Diverse Schlaglöcher und Verkehrsberuhigungshügel taten ihr Übriges.

In der ersten Runde war ein Athlet mit einem Rollerfahrer zusammengestoßen. Ein weiterer Fahrer war geradeaus vor eine Hauswand gefahren in einer echt schlecht einzusehenden Kurve. In der zweiten Runde war dann ein Polizist an der Stelle und warnte uns. Die Straße - Calle Major/ Ctra de Establiments - von Calvia bis zum Wendepunkt halte ich für schlichtweg ungeeignet für ein Radrennen. Vor allem mit einem Zeitfahr-Rad. Sicherlich hätte ich mit meinem Rennrad auch mehr Spaß an der Strecke gehabt.

Radzeit: 3 std 06 min, 1125 hm

Laufen: Ich mag keine Touristen.

Viermal über den Boulevard von Peguera bei etwas über 30° Celsius. Die Laufstrecke ist toll: Der ganze Boulevard und ein Teil der Strandpromenade gehörte uns. Wären da nicht die Urlauber gewesen, die draußen vor den Gaststätten saßen.

Während ich mir das vierte Gel in den Hals drückte, schaute ich zu, wie diese Touristen Bier tranken und Pizza verspeisten. An der Strandpromenade aßen Kinder ihr Eis und applaudierten uns. Ältere Urlauber fragten sich, wie man so was bei den Temperaturen machen kann und tranken dabei genüsslich eine Dose Bier. „Liebe Touristen - so was muss doch nicht sein!

Die ersten zehn km lief ich in einer Stunde.

Als ich sah, wie vor mir ein Athlet anfing, Schlangenlinien zu laufen und anschließend zusammensackte, ließ ich mir noch mehr Zeit.

Finish nach über sechs Stunden und endlich konnte ich wieder Tourist sein!

Grundsätzlich haben das Schwimmen und das Laufen schon richtig Laune gemacht. Gerade die Laufstrecke hat es mir sehr angetan. An der Radstrecke sollten sie arbeiten - dringend. Sie ist nicht nur schwierig zu fahren, sie ist gefährlich!

In zwei oder drei Jahren möchte ich da nochmal starten – auch, um über „doofe Touristen zu motzen“.

Pyrenäen-Er“fahr“ung von der Costa Brava aus

Gerd B. und ich, Volker R., verbringen unseren Jahresurlaub regelmäßig an der Costa Brava und das ist eine ausgezeichnete Region für das Rennrad – nicht umsonst trainieren viele Profis rund um Girona. Für dieses Jahr hatten wir uns einen Abstecher in die Pyrenäen vorgenommen.

Von der Küste aus sind wir zunächst 100 km mit dem Auto Richtung Olot und dann Ripoll gefahren, schon dort geht es kräftig rauf und runter. Ausgangspunkt unserer 100km-Runde war dann Campdevanol. Den Tourenvorschlag hatten wir aus der TOUR:

„Nach der sanften Anfahrt auf einer nicht stark befahrenen Hauptstraße bis Ribes de Freser, geht es hinauf nach Collada de Toses auf knapp 1800 Meter und den Coll de la Creueta (1880m). Bergauf verebbt der Verkehr und die schönen Ausblicke mehren sich, man taucht ein in eine einsame und faszinierende Hochgebirgslandschaft (im Winter Skigebiet!). Die Abfahrt verdient fünf von fünf Sternen, der kleine Gegenanstieg hinter La Pobla de Lillet ist noch einmal eine schöne Herausforderung, ehe man zurück nach Campdevanol rast.“

So haben wir es auch erlebt, allerdings ging es 35 km bergauf, zwar nicht übermäßig steil,aber auch ohne „Erholungsstücke“. Eine unbedingt lohnende Runde, wenn man in der Nähe ist!

   
© ALLROUNDER