Aktuelle Hinweise  

Aktuelle Trainingsaktivitäten:

Rennrad: bei gutem Wetter dienstags und donnertags 14 Uhr am Bahnhof

samstags 13 Uhr bei "Lebus" /Reh oder nach Absprache

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

Wichtige Termine:

Samstag, 16.12.17 Wanderung ab Adler zum Weihnachtsmarkt Letmathe

Sonntag, 31.12.17 Silvestertour zum Mesekendahl - 13 Uhr ab Adler  

Weitere Termine - siehe Hauptmenü "Termine 2017"!

 

Link zu unserem Hauptverein: ATS-Nahmer

 

 

   

Marathon-Man Michael Trapp mit MTB und Rennrad erfolgreich

Radmarathon Tannheimer Tal

(geschrieben von Michael Trapp)

Am 10.07.2016 startete ich beim Radmarathon Tannheimer Tal in Tirol.

Eine Großbaustelle zwang den Veranstalter zu einer kurzfristigen Streckenänderung. Statt der ursprünglich vorgesehenen 224KM und 3300HM waren für die 1037 Teilnehmer 230KM und 3500HM zu bewältigen. Die wunderschöne Strecke führte vom Start- und Zielort Tannheim durch Tirol, Allgäu und Vorarlberg.

Um 6:00Uhr in der Früh erfolgte der Start sofort mit einem Schreckmoment! Quasi direkt vor mir kollabierte ein Teilnehmer! Zum Glück gehörte er zu einer größeren Gruppe, die sich sofort um ihren Kollegen kümmerte. Wie sich später herausstellte, war der Ärmste derart aufgeregt, dass er zwar bei vollem Bewusstsein war, ihm die Beine aber den Dienst versagten. Gott sei Dank also nichts Schlimmes.

Durch die kurze Verzögerung allerdings war die erste große Gruppe sofort ein gutes Stück entfernt, mir und meinen Mitstreitern in der Verfolgergruppe sollte es auch nicht mehr gelingen dieses Loch zu schließen. Im ständigem „Auf und Ab“ ging es zunächst durch das Tannheimer Tal und das benachbarte Allgäu. Bis KM65 war in etwa 2KM Entfernung auch immer wieder das Führungsfahrzeug mit der ersten Gruppe zu sehen. Ein „Hinspringen“ wollte aber einfach nicht gelingen. Mit dem Riedberg-Pass wartete dann nach 80KM die erste Herausforderung.

Bereits morgens war der im Durchschnitt 9,2% steile Anstieg mit Spitzenwerten von 16% der Sonne ausgesetzt und wurde so zur echten Prüfung.

Auf der Passhöhe gab es dann aber eine tolle Belohnung für die durchlittene Qual. Vor herrlichem Alpenpanorama empfingen 10 Alphornbläser die Passbezwinger mit einem Ständchen! Das war soooo schön!!! Ein echter Gänsehautmoment!

In der Abfahrt war sofort höchste Konzentration gefragt, die ersten ca. 500 Meter ging es wegen einer Baustelle über eine Schotterpiste steil bergab!

Weiter ging es dann recht entspannt, erst nach 112KM in Müselbach war wieder ein kurzer 14% steiler Stich zu erklimmen. In Schoppernau begann dann der Anstieg nach Schröcken und zum Hochtannberg-Pass. Dieser war mit einer Steigung von durchschnittlich 8,3% und Spitzenwerten von 14% angenehm zu fahren. Nur wurde es immer wärmer, der Schweiß floss also in Strömen, obwohl ich glücklicherweise schon weit vor der Mittagshitze in den Anstieg fuhr.

Nach der Abfahrt folgte der rund 40 KM lange Abschnitt durch das Lechtal. Hier wurde beim „Tempobolzen“ der leichte Gegenwind zum größten Gegner, gut dass ich Teil einer gut funktionierenden Gruppe war.

Als letzte Schwierigkeit wartete in Weissenbach der Gaicht-Pass . Eigentlich locker zu fahren, aber nach bereits 210KM und 3300Hm musste sich jeder die letzten 200HM hinauf nach Nesselwängle hart erkämpfen. Bei 34 Grad in der Mittagssonne wurde so mancher Starter „gargekocht“. Und spätestens hier war sich auch jeder selbst der Nächste, Gruppe hin oder her. Noch einmal gab hier jeder alles was ging!

Das letzte Stück der Strecke war dann optimal, um schon auf dem Weg ins Ziel die Beine wieder locker zu fahren und die herrliche Kulisse des Tannheimer Tals zu genießen. Eine tolle Gegend, erst recht an einem solchen Sommertag!

Ich erreichte nach 7:20:53 das Ziel auf Platz 114 der Herren und Platz 53 der Klasse Masters1. Damit war ich hochzufrieden, meine eigene Vorgabe 7:30 – 8:00 Stunden nicht zu überschreiten hatte ich somit mehr als erfüllt!

 

SKS Sauerland Marathon Grafschaft 2016

(geschrieben von Michael Trapp)

SKS Sauerland Marathon Grafschaft, immer eine Reise wert! Unser Sauerland ist doch einfach schön, gerade das Hochsauerland rund um Schmallenberg bietet landschaftliche Highlights ohne Ende. In dieser herrlichen Gegend mit dem Mountainbike unterwegs zu sein macht so richtig Laune, besonders wenn man sich mit vielen Gleichgesinnten bei einem Rennen messen kann.

Ich startete am 20.08. 2016 auf der 59km-Distanz und konnte meine Fahrzeit im Vergleich zum Vorjahr um 5 Minuten verbessern, was mir aber wenig nützte. Im Gegenteil, im Gesamtklassement reichte meine Fahrzeit von 2:38:24 nur zu Platz 44 während ich im Vorjahr noch auf Platz 30 landete. Dafür konnte ich mich in meiner Altersklasse leicht verbessern, dort steigerte ich mich von Platz 11 auf Platz 9.

   
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