Aktuelle Hinweise  

Aktuelle Trainingsaktivitäten:

Rennrad: bei gutem Wetter dienstags und donnertags 14 Uhr am Bahnhof

samstags 13 Uhr bei "Lebus" /Reh oder nach Absprache

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

Wichtige Termine:

Samstag, 16.12.17 Wanderung ab Adler zum Weihnachtsmarkt Letmathe

Sonntag, 31.12.17 Silvestertour zum Mesekendahl - 13 Uhr ab Adler  

Weitere Termine - siehe Hauptmenü "Termine 2017"!

 

Link zu unserem Hauptverein: ATS-Nahmer

 

 

   

Berichte aus 2016

Jens ist ein Ironman

Erlebnisbericht von Jens:

23 Uhr Feueralarm im Hotel - alle raus auf die Straße! Irgendwann wieder im Zimmer: fröhliches Hupkonzert der Deutschlandfans draußen. So werden aus geplanten 6 Stunden Schlaf schnell knappe 4.

Renntag: Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Den hätte ich mir auch sparen können, bei der unruhigen Nacht. Mit der Dame an der Hotelrezeption war abgesprochen, dass der Kaffeeautomat im Frühstücksraum betriebsbereit ist.
- Hat leider nicht geklappt. Also ohne Kaffee und Frühstück auf zum Bus, der die Athleten zum See fahren sollte. Das funktionierte reibungslos. In der Wechselzone dann Fahrrad und Wechselbeutel mehrmals überprüft.
Ich hatte ja genug Zeit, der Schwimm-Start war erst für 6.40 Uhr angesetzt.

Swim: 3,8 km Strecke, wobei es nach 1,5 km kurz über Land ging zum zweiten Schwimmabschnitt
Die ersten 1,5 km schwamm ich in 30 min. Für die geplante(!)* Strecke von 3,8 km brauchte ich 1,18 Std.
Also zum Schwimmen: Im Training schwimme ich 4 km. Nicht weiter. Sollte eigentlich auch genügen.
Garmin gab an: `Bisher längste geschwommene Strecke`. -*Es waren weit mehr als 4 km.
Wäre ich halbwegs auf Kurs geblieben, wäre ich 10 min schneller gewesen!

WZ-1: 7:34 min
Alleine dazu könnte ich einen 10-Seiten-Bericht schreiben!
Alles voll - zwischen den Gängen aus Garderobenständern für die Wechselbeutel zogen sich einige Teilnehmer um.
Andere suchten verzweifelt ihren Beutel. Die Zelte zum Umziehen waren vollkommen überfüllt. Das totale Chaos! Also reihte ich mich zwischen die anderen ca. 100 Teilnehmer und zog mich vor'm Zelt um.

Bike: 180 km = 2 Runden á 90 km
Für die Radstrecke hatte ich mir einiges vorgenommen. Es sollte mindestens ein 33er Schnitt oder schneller werden.
Bei 1000 hm auf 180 km sollte das zu schaffen sein. Auf den ersten 60 km hatte ich einen 34er Schnitt.
Danach gab´s ordentlich Gegenwind, leichte Steigungen und eine unumgängliche Buschpause.
Die zweite Runde lief ähnlich. Bis es dann bei km 140 auch noch zu regnen anfing, Marke Platzregen mit ordentlich Windböen - ein Traum!
Also komplett das Tempo rausgenommen. Die letzten 40 km bin ich im Schnitt mit 25 km/h gefahren.
5:51 Std. habe ich für die 180 km gebraucht. Viel zu langsam, nicht zufriedenstellend!

WZ-2: 2:56 min - nix zu meckern

Run: Meine selbst gesteckte Vorgabe von 4 Std. oder schneller für den Marathon habe ich nicht erreicht: 4:29 Std.*
An der Marathonstrecke traf ich wieder Chris und Steffi (Freunde, die mir schon bei diversen Wettkämpfen "aufgelauert" haben).
Sie hatten mich schon an der WZ-2 angefeuert. Die Laufstrecke ging über 4 Runden entlang des Mains.
Während des Marathons wechselten die beiden immer die Flussufer über eine Brücke, um mich zu "nerven" / anzufeuern, dass ich schneller laufen solle. In der ersten Runde besuchte ich erst mal ein Dixi ungeplanter Weise.
Dann standen auf einmal Thorsten und seine Frau, Nadine, an der Strecke. Thorsten wohnt in Duisburg und ich kenne ihn nur von Triathlonveranstaltungen. Er ist auch in Kraichgau gestartet. Irre, dass die beiden extra kommen, um zu sehen was ich mache!!!
Dann sah ich auch endlich meine Familie, die mich natürlich auch anfeuerte. Danke an alle für die Unterstützung!
Familie geknutscht, Cappy gegen roten Hut getauscht* und direkt weiter, aufgrund der Drängelei meiner Tochter: "WEITER, LOOOS!"
*WZ-3: nix zu meckern.
Den ersten Halben lief ich in 1:58 Std. - alles gut. Danach lief nichts mehr wie geplant: Meine Beine hatten keine Lust mehr.
Ich steckte mir sogar Eiswürfel in die Hosenbeine. Trotz Frosten der Oberschenkel musste ich Gehpausen einlegen.
Wenn ich nicht unter Beobachtung meines "Fanclubs" stand, verweilte ich ein wenig an den Versorgungsständen, aß Obst und schnackte mit Helfern oder besuchte ein weiteres Mal ein Dixi-Klo.

Und irgendwann: Finish - "YOU-ARE-AN-IRONMAN"!!!

Fazit: Während des Marathons schimpfte ich ausgiebig über die miserable Radstrecke und die total langweilige Laufstrecke.

Als es beim Laufen mal wieder regnete hätte ich mich am liebsten in die nächste Pinte gesetzt, mein Fahrrad verkauft und Neo und Laufschuhe weggeworfen. Aber dieses "Ich mach das nie wieder!" gehört wohl dazu. - Am Montag um 17 Uhr, als mir wirklich noch alles wehtat, habe ich mich für 2017 angemeldet!
Warum?
Es macht richtig Bock!  

Frauen-Power des ATS beim Drei-Länder-Giro

Der Drei-Länder-Giro in Nauders ist eine der größten Breiten-Radsport-Veranstaltungen Europas! TeilnehmerInnen aus über 30 Nationen zeigten die Zugkraft dieses Radsportklassikers, der  zum 24. Mal durch Österreich, Italien und die Schweiz rollte – auch als Bindeglied des Dreiländer-Gedankens.

Mit dabei zwei Radsportlerinnen vom ATS-Nahmer: Steffi Gölücke und Nadja Wohllaib. Beide starteten über die 120-km-Strecke mit 2800 Höhenmetern. Während Nadja W. Ihre Qualitäten schon bei vielen anderen Leistungswettbewerben unter Beweis gestellt hat, war es für Steffi G. der erste richtige Leistungstest auf dem Rennrad. Allerdings bringt sie eine Bomben-Kondition vom Rudern mit, das sie lange Jahre „professionell“ betrieben hat.

Bei kühlen Temperaturen in Nauders (Österreich) ging es am 26.06.2016 um 6.30 Uhr auf die 120-km-Strecke. 3000 TeilnehmerInnen fuhren den Reschenpass über Mals (ITA) zum Fuße des Stilfser-Joch bei Prat. Es ging bei ca. 7-14% den Stelvio-Pass hinauf. Alles noch trocken. Auf dem Joch nach 48 Kehren und 25 km bergauf erwartete die Fahrer und Fahrerinnen eine Nebelsuppe mit zum Teil nassen Straßen. Den Umbrail-Pass hinunter schon mit ergiebigem Regen. Danach ging es über Laatsch (Schweiz) Richtung Vinschgauer Radweg zurück über Males (ITA) nach Nauders. Der Radweg ist sehr anspruchsvoll. Er verlief wellig bei kurzen Steigungen von 20% durch eine schöne Landschaft mit Klöstern und Schlössern. Bei dann aber einsetzendem Starkregen und Hagel war davon nicht viel zu sehen. Jeder wollte nur noch ins Ziel, das für Steffi G. nach 6h17min erreicht war. Dann schien auch wieder die Sonne und urplötzlich war es wieder brütend heiß. Mit großer Freude konnten die ATS-Frauen auf die Ergebnisliste schauen:

3. Platz für Steffi G. in der Altersklasse 1966 und älter bei 20 Teilnehmerinnen und

5. Platz für Nadja W. in AK 1967-1976 bei 35 Teilnehmerinnen

Ironman mit Materialbruch

Unser Triathlet Jens Lünstroth nahm am Ironman im Kraichgau teil. Hier sein Bericht:

Nach zwei Tagen katastrophalen Wetters war es am Wettkampftag zum Glück vorbei mit Regen und nassen Strecken, und wir konnten blauen Himmel und Sonne genießen.

Der Schwimmstart meiner Altersgruppe war um 9:40 Uhr. Ich reihte mich mittig ein - was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte. Ich war in eine langsame Gruppe geraten und konnte die ersten 5 Minuten nur Brustschwimmen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich aus der Gruppe raus und ich konnte anfangen zu kraulen. Nach 37:06 min konnte ich den Hardtsee verlassen. Eine viel zu langsame Schwimmzeit!

Die Radstrecke wollte ich unter 3 std fahren (90 km, 1000 hm). Die ersten 10 km waren flach, und ich konnte eine Menge Athleten überholen. Das machte Spaß (37er Schnitt laut Garmin)! Nach 10 km kam eine Linkskurve, wo es dann in die erste Steigung ging. Also raus aus dem Sattel und ab in die Steigung! Krabum! - Das linke Bein stand auf dem Boden. Linke Pedale mittig durchgebrochen. Was mache ich jetzt?  Alle Einzelteile wieder eingesammelt und die Pedale so gut es ging wieder zusammengesetzt. Hielt natürlich nicht. Was nu? 10 km zurücklaufen? Mit anderthalb Pedalen weiterfahren? Ich war ein bisschen ratlos. Nach 10 min Überlegen und Rumgefummel an der Pedale beschloss ich weiterzufahren.  Berg hoch wählte ich immer den kleinsten Gang und fuhr ganz rechts um niemanden zu stören. Auf der Geraden konnte ich einigermaßen treten. Der linke Fuß rutsche zwar ständig von der halben Pedale - aber egal, ich rollte! Berg ab beschleunigte ich nicht noch zusätzlich, sondern ließ es einfach rollen. Angekommen nach 3:10 std. 

 

Ab zum Laufen: 1:51 std.

Ich hatte keine Probleme, konnte locker mein Tempo halten, ein wenig mit den Helfern plaudern und in Ruhe eine Dose Red Bull trinken; mit meiner Frau am Streckenrand plaudern und den Lauf genießen. Ich hatte eine Menge Spaß beim Halbmarathon! Soviel, dass ich mir für die letzten 7-10 km sogar einen roten Hut der örtlichen Sparkasse mopste.

Finish nach 5:46:50 std.

Kraichgau war auch dieses Jahr wieder gut. Leute getroffen und Spaß gehabt. 2017 bin ich wieder im Land der tausend Hügel. Mit Kraichgau bin ich noch nicht fertig!

MTB-Marathon-Erndtebrück-2016 mit schlammigen Herausforderungen

Kann man Gutes noch besser machen? Ja, man kann! Die Veranstalter des Erndtebrücker MTB Marathon bewiesen dies mit der fünften Auflage ihres Rennen am Sonntag, den 19.06.2016. Zu den bisherigen Strecken mit 39, 65 und 91km kam in diesem Jahr eine 18km Runde hinzu. So hatten besonders jüngere Starter und Einsteiger die Möglichkeit, einmal Rennluft zu schnuppern und die Faszination MTB-Marathon zu erleben. Tolle Idee!

Und weil die Resonanz auf die Erhöhung der Trailpassagen im letzten Jahr durchweg positiv ausfiel, gab es diesmal noch mehr davon!

Wieder bewiesen die Streckenplaner ein feines Händchen, alle Trailpassagen waren nicht zu anspruchsvoll und eigentlich für wirklich jeden zu fahren. Eigentlich - wäre da nicht die Sache mit dem ständigen Starkregen und Unwettern der letzten Wochen gewesen…

In der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es wieder und selbst am Sonntagmorgen gab es noch „Nachschlag“ von oben.

Die 91km-Runde mit ihren 2300Hm, auf der ich unterwegs war, wurde so doch ausgesprochen anspruchsvoll und kräftezehrend. Vor allem aber wurde sie eines: SCHLAMMIG! Und wie! Highlight war eine Passage am Ende des Fernsehturm-Trail, deren Konsistenz auf einer Länge von etwa 20 Metern und einer Breite von 5 Metern stark Omas guten alten Haferschleim glich. Fast wadentief wohlgemerkt, umfahren oder umgehen unmöglich, einfach nur gruselig!

Alles in Allem kam ich aber gut zurecht und bewältigte den Kurs in 4:28:48. Das reichte für Platz 18 der Gesamtwertung sowie Platz 5 meiner Altersklasse, womit ich exakt meine Vorjahresplatzierung bestätigte. Und das trotz eines „Schleichers“ am Hinterrad und zweier Pipi-Pausen!

Text von Michael

Saisoneröffnung Mountainbike

Zur Eröffnung der MTB-Saison 2016 trafen sich am Mittwoch Abend, den 20.4.2016 7 Biker des ATS, um die neue Saison bei bestem Wetter einzuläuten. Pünktlich und wie gewohnt, machten wir uns um 18:30 ab "Adler" auf, den Anstieg der Wilhelmstraße Richtung K24 in Angriff zu nehmen und von dort auf den "Panoramaweg" einzubiegen. Dort angekommen nahmen wir uns eine kleine Auszeit, um den ansich schon wunderschönen Ausblick über Hohenlimburg zu genießen. An diesem Abend wurde dieser durch den tollen Sonnenschein und einem grandiosen Fernblick bis zum Hengsteysee gekrönt. Der weitere Weg führte uns parallel zum Hang und letztlich nach Wörden. Von hier ging es dann weiter zur Radarstation in Wiblingwerde und dem benachbarten Waldlehrpfad. In der Nähe entstand auch das tolle Foto. Zeitgleich "fuhr" uns Lothar dann auch noch über den Weg, wenn auch mit dem Rennrad. Kurz um machten wir mit ihm einen Treffpunkt in Hohenlimburg aus: Natürlich die "Klamotte"! Vom höchsten Punkt der Tour machten wir uns nun auf den Rückweg. Dieser führte uns über den "Ahorn" hinunter ins Nachmertal, vorbei am Koenigsee-Biotop und von dort auf direktem Weg in die "Klamotte". Wir freuen uns nun auf die kommende Saison und hoffentlich viele Gäste, die mit uns nach Feierabend eine schöne Runde drehen möchten.

 

   
© ALLROUNDER