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Rennrad: Sommerzeit!

ab sofort wieder Di und Do 18 Uhr am Adler

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

 

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Berichte aus 2018

ATS stark vertreten beim P-Weg 2018

Am 09.09.2018 war es endlich wieder soweit:

Der P-Weg MTB Marathon lockte Starter von Nah und Fern ins beschauliche Sauerland!

Auch der ATS schickte gleich 9 Starter auf die anspruchsvollen Strecken rund um die 4-Täler-Stadt.

Alle unsere Jungs und auch das Mädel vertraten den ATS würdig und zeigten tolle Leistungen!

Besonders erwähnenswert:

Oliver Weinke war beim Bergsprint auf der 45km Runde nicht mehr zu halten: In sagenhaften 19,20 Sekunden raste er hinauf zum Wanderparkplatz in Selscheid. Damit verfehlte er den Sieg in dieser Sonderwertung nur um 16 Hundertstel und wurde hervorragender Zweiter!

Michael Trapp war mit 4:14:25 so schnell wie noch nie auf der 93km Runde unterwegs und belegte damit Platz 19 Gesamt sowie Platz 4 in seiner Altersklasse.

Hier die Ergebnisse unserer „Bergradler“ im Überblick:

45km 1200hm weiblich

Platz Ges.

Platz AK

Name

Zeit

38

15

Stephanie Moldenauer

02:43:48

45km 1200hm männlich

Platz Ges.

Platz AK

Name

Zeit

266

58

Karlheinz Lange

02:33:22

382

91

Oliver Weinke

02:43:49

620

179

Michael Raffke

03:24:19

621

135

Marco Plum

03:24:19

74km 2000hm

Platz Ges.

Platz AK

Name

Zeit

81

17

Gero Schönfelder

04:26:15

142

40

Markos Piesche

05:18:30

93km 2600hm

Platz Ges.

Platz AK

Name

Zeit

19

4

Michael Trapp

04:14:25

71

23

Jörg Niemann

05:28:47

 

Hamburger Cyclassics 2018 mit Steffi und Volker

Interview mit Steffi G.:

Dein spontaner Kommentar zu zur Cyclassics 2018:

Das war eine super Veranstaltung, topp organisiert, das Wetter war genau richtig, trocken, nicht zu heiß und es war schön auf abgesperrten Straßen zu fahren.

Welche Strecke bist du gefahren - mit welchem Ergebnis?

Die 160er Strecke in 4:58 – das war 62. Platz aller Frauen und der 11. Platz in meiner Altersklasse bei 80 Finishern.

Wie fandest du die Streckenführung?

Optimal, nur schade, dass in meiner letzten Gruppe alle zum 100er Ziel abbogen und ich die restlichen 60 erst mal alleine fahren musste, das drückte auf die Stimmung.

Was hast du während der Fahrt besonderes erlebt?

Es gab mehrere Stürze, an denen ich zum Glück nicht beteiligt war. Dafür hatte ich einmal heftiges Nasenbluten und musste deshalb mal kurz anhalten. Die Verpflegungsstände waren auch topp, aber ein Stopp dort ging ja auf die Zeit.

Was sagt du zum Risiko-Potential der Veranstaltung?

Wenn man nicht in der schnellen Führungsgruppe mitfahren will, ist das Risiko gering.

Wirst du noch mal dort starten?

Nur bei ebenfalls gutem Wetter, sonst wäre es mir doch zu gefährlich.

An welchen anderen Veranstaltungen hast du dieses Jahr teilgenommen?

Am Drei-Länder-Giro in Nauders.

Welche davon war die schönste oder beste?

Dieses Jahr auf jeden Fall die Cyclassics.

 

Interview mit Volker R.

Dein spontaner Kommentar zu zur Cyclassics 2018:

Eine Mega-Veranstaltung mit um die 15000 Teilnehmern!

Welche Strecke bist du gefahren - mit welchem Ergebnis?

Die 110er in 2:45 – damit war ich 372. bei 5821 Finishern und 13. in meiner Altersklasse AK4 (60-70) bei 572 Finishern.

Wie fandest du die Streckenführung?

Die Strecke war relativ einfach, mit nur leichten Steigungen, was mir als etwas schwererem Fahrer entgegen kam. Bis auf wenige Stellen waren die Straßen breit und übersichtlich.

Was hast du während der Fahrt besonderes erlebt?

Gestartet wurde in Blocks (von A-G) von mehreren Hundert Leuten. Ich war in Block D. In jedem Block sind natürlich so ca. 50 schnelle Leute und an die wollte ich mich dran hängen und so lange wie möglich mitfahren. Das ist mir auch bis zur Hälfte des Rennens gelungen, da hatte ich noch einen Schnitt von 41. Dann kamen aber ein paar Hügel und ich an meine Grenzen, so dass ich abreißen lassen musste. Wenig später kam aber wieder eine schnelle Gruppe aus Block E, an die ich mich wieder dran gehängt habe, bis dann wieder ein kleiner selektiver Hügel kam und ich den Rest der Strecke mit einer etwas langsameren Gruppe bis zum Ziel gefahren bin.

Was sagst du zum Risiko-Potential der Veranstaltung?

Wenn man um Platzierungen – also mit schnellen Leuten mitfahren will – ist es das typische Risiko bei Radrennen, manchmal wird es halt eng oder jemand macht einen Fehler. So war es bei mir, als sich gerade zwei schnelle Gruppen zusammen geschlossen hatten, wurde die Fahrbahn in einer leichten Abfahrt plötzlich mit Pelonen zur Hälfte abgesperrt. Das wurde dann eng und einige haben es wahrscheinlich zu spät registriert. Ich bin instinktiv in den abgesperrten Bereich gefahren, weil es einfach zu eng wurde. Hinter mir hat wahrscheinlich einer eine Pelone umgefahren und ein anderer ist darüber gestürzt und hat einige andere mitgenommen – jedenfalls hat es hinter mir fürchterlich gerumst (bei Tempo 45-50).

Wie gefiel dir das Event als Ganzes?

Das Rennen war spannend und hat Spaß gemacht, aber das ganze Drumherum ist mir zu überlaufen, die Veranstaltung ist zu groß geworden.

Wirst du noch mal dort starten?

Wahrscheinlich war das meine letzte Veranstaltung, wo ich auf Zeit gefahren bin. So an die körperlichen Grenzen zu gehen ist aus gesundheitlicher Sicht im Alter wahrscheinlich nicht so förderlich.

An welchen anderen Veranstaltungen hast du dieses Jahr teilgenommen?

Das war bisher meine einzige. Ich wollte ein Ziel, ein besonderes Event haben – demnächst dann lieber etwas mit RTF-Charakter, z.B. die „Eroica-Veranstaltungen“ (organisierte Fahrten mit 70/80er Jahre Fahrrädern).

 

Langdistanz in Maastricht

Jens' vierte Lang-Distanz mit "vierter Disziplin Dixie":

Ja,.....lief nicht so wie es sollte.

Die Wassertemperatur der Maas betrug 26 Grad - hieß Neoverbot für die Altersklassen-Athleten. Die 3,8 km bin ich in 1.25 h geschwommen. Langsamer war ich noch nie. Dafür durfte ich zwei kräftige Schluck Algen aus der Maas genießen. Nicht zu empfehlen, schlägt nämlich kräftig auf den Magen!

WZ 1: 4:57

Die Radstrecke macht extrem viel Spaß. Es sind zwei Runden zu fahren a 90 km mit 600 hm. Die ersten 90 km bin ich in 2:55 h gefahren. Dann das erste mal Dixi. Beim Rauspellen aus dem Einteiler gesehen, dass mein Oberkörper mit wohl riechenden Algen bedeckt war. Bah!

In der zweiten Runde verließ mich auch schon meine Kraft. Beine wurden müde. Das rechte Bein krampfte ab ca. km 120, und mir viel es schwer Spannung im Oberkörper zu halten. Ich wechselte immer öfter in die aufrechte Sitzpostion, anstatt in der Aero-Position zu bleiben. Mein Magen wurde auch immer unruhiger. Zweites mal auf´s Dixi. Ab hier wurde mir klar, dass das kein leichtes Rennen mehr würde. Das Radfahren beendete ich nach 6:10 h mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,27 km/h. Schade! Bei der Strecke wäre so viel mehr drin gewesen!

WZ 2: 7:49 (1 mal Dixi)

Vor dem Rennen hatte ich angekündigt, dass ich den Marathon unbedingt unter 4 h laufen will. Die Temperaturen waren mittlerweile knapp vor 30 Grad, wie angekündigt. Das machte die Gesamtsituation aber nicht besser. In der ersten Runde versorgte ich mich erst mal mit Salzbrezeln in der Hoffnung, dass mein Magen sich beruhigen würde. Mit zwei Bechern Cola rundete ich mein Menü ab. Den Halbmarathon lief ich in 2:14 h , was dann eigentlich wieder ganz o.k. war, wenn man bedenkt dass ich mich von Versorgungsstand zu Versorgungsstand gekämpft habe. Ein weiteres Mal ging ich während des Laufes noch auf ein Dixi, bevor ich nach 4:33 h den Marathon und damit meine 4. Langdistanz beendete.

Nach 12:22:18 h war ich endlich im Ziel. Es war ein hart erkämpftes Finish.

Wir waren bis Montag in Maastricht weil wir eigentlich vor hatten, den letzten Finisher ins Ziel zu applaudieren. Leider habe ich es auch diesmal nicht geschafft.

Maastricht hat mir trotz allem sehr viel Spaß gemacht. Gerne irgendwann wieder.

 

 

MTB oder Rennrad - Hauptsache mit Höhenmetern - Tannheim und Grafschaft

Michael beim Radmarathon Tannheimer Tal und Sauerland Marathon Grafschaft

Während unseres Sommerurlaubs startete ich am 01.07.2018 in Tannheim beim Radmarathon auf der langen Runde mit 220km und 3500hm. Leider war ich ein wenig zu spät am Start und musste mich weit hinten einreihen, konnte aber schon vor dem Riedberg-Pass viele Plätze gutmachen. Weitere Konkurrenten überholte ich dort im Anstieg. Danach war ich dann erst mal alleine unterwegs bis zwei echte Tempobolzer zu mir aufschlossen und ich mich fataler Weise dazu entschied, mit diesen beiden weiterzufahren. Das Tempo lag permanent zwischen 40 und 50km/h und so konnten wir weitere Fahrer überholen. Jedoch blieb unsere kleine Gruppe ein Trio und so langsam wurde mir klar, das ich spätestens am Hochtannberg-Pass explodieren würde.

Und so kam es dann auch! Ich hatte schon zu Beginn viel zu viel investiert und mich dann auch noch dazu verleiten lassen, mit viel zu schnellen Jungs mitzufahren. Nichts ging mehr, ich musste zwischenzeitlich sogar einige Meter schieben! Irgendwie rettete ich mich aber doch über die Passhöhe zur Verpflegungsstelle, wo ich ein richtig großes leckeres Käsebrot verschlang, bevor ich mich in die Abfahrt stürzte. Und oh Wunder, im Lechtal angekommen, fühlte ich mich bereits gut erholt und fand auch wieder eine Gruppe, deren Tempo ich gut mitgehen konnte. Am Gaicht-Pass gelang mir dann endgültig mein Comeback, keine Spur mehr von einer Krise. Etliche Konkurrenten konnte ich hier wieder einsammeln und war nach 7:28:43 als 155. (Gesamtwertung – bei 947 Finishern) und als 29. meiner Altersklasse im Ziel.

Am 18.08.2018 ging ich beim MTB-Marathon in Schmallenberg-Grafschaft auf der 59 km langen und mit 1545 hm gespickten Mittelstrecke an den Start. Bei staubtrockener Strecke und hochsommerlichen Temperaturen war das eine kräftezehrende Angelegenheit und hat trotzdem so richtig Spaß gemacht. Am Ende war meine Fahrzeit von 2:39:02 für Platz 45 (Gesamtw. bei 208 Finishern) und Platz 5 (bei 52 Finishern) in meiner Altersklasse gut.

Kuss wichtiger als Zeit!

Zum 4. Mal reisten wir zur Triathlon-Halbdistanz in den Kraichgau. Die Region empfing uns mit wunderbaren Temperaturen, so dass wir den ganzen Samstag am Hardtsee verbringen konnten.

Schwimmen im Neo

Auch am Wettkampftag gab es blauen Himmel und Sonnenschein. Die Profis duften nicht im Neo starten. Wir Altersklassen-Athleten durften den "Kälteschutz" aber tragen. Meine Schwimmvorbereitung ist dem Terrassenbau zum Opfer gefallen, so dass ich nur gesund und heile aus dem Wasser kommen wollte. Zu meiner großen Verwunderung war ich nach 36 min schon wieder am Strand. 1950 m bin ich laut Garmin geschwommen.

WZ 1: 5:24 min (handgestoppt) ... „hatte ´ne Pizza im Wechselbeutel“ - ich weiß, dass man beim Wechsel schneller sein kann.

90 km Rad, knapp 1000 hm 

Das rollte gar nicht. Ich war der einzige Fahrer mit 90 km Gegenwind. Bin bei Wettkämpfen auf dem Fahrrad einfach nicht locker. Weiß nicht woran das liegt. Nach 2:30 Std. musste ich dann auch noch ins Gebüsch.

Werte nach Garmin: Durchschnittsgeschwindigkeit 28,7/ Geschwindigkeit in Bewegung 29,1 / Zeit in Bewegung 3:04 / Max Geschwindigkeit 66,5 Gesamtzeit 3:07 Std.

Wieder nix mit einem 33er Schnitt. Wenigstens kann ich schon aus den Schuhen schlüpfen, während ich auf die Wechselzone 2 zurolle.

WZ 2: 4:26 (handgestoppt) Die Wechselzone ist 0,41 km lang, also darf man da so lange brauchen ;)

Halbmarathon laufen - das lief.

Gesamtzeit 2:02 Std. Bei km 8 habe ich meine Familie getroffen, der es sehr gut ging. Meine Frau war entspannt, die Kinder waren auf dem Spielplatz beschäftigt. Alles super. Ohne den Kuss, den ich mir bei meiner Frau abgeholt habe, wäre ich unter 2 Std. gelaufen. Selbst wenn es um einen Startplatz auf Hawai gegangen wäre, hätte ich den Kuss vorgezogen.

Finish nach 5.56 Std. Geil!

Mal wieder ein perfektes Wochenende im Kraichgau. Tolles Wetter, sympathische Athleten und eine Region die mitfiebert, wenn der IRONMAN-Zirkus da ist.

Bis nächstes Jahr.

   
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