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Rennrad: Winterzeit! nur nach Verabredung

MTB-Ausfahrt mittwochs 18.30 und samstags 14 Uhr

Hallentraining montags 18.30 - Adler-Halle

 

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Berichte aus 2018

Kuss wichtiger als Zeit!

Zum 4. Mal reisten wir zur Triathlon-Halbdistanz in den Kraichgau. Die Region empfing uns mit wunderbaren Temperaturen, so dass wir den ganzen Samstag am Hardtsee verbringen konnten.

Schwimmen im Neo

Auch am Wettkampftag gab es blauen Himmel und Sonnenschein. Die Profis duften nicht im Neo starten. Wir Altersklassen-Athleten durften den "Kälteschutz" aber tragen. Meine Schwimmvorbereitung ist dem Terrassenbau zum Opfer gefallen, so dass ich nur gesund und heile aus dem Wasser kommen wollte. Zu meiner großen Verwunderung war ich nach 36 min schon wieder am Strand. 1950 m bin ich laut Garmin geschwommen.

WZ 1: 5:24 min (handgestoppt) ... „hatte ´ne Pizza im Wechselbeutel“ - ich weiß, dass man beim Wechsel schneller sein kann.

90 km Rad, knapp 1000 hm 

Das rollte gar nicht. Ich war der einzige Fahrer mit 90 km Gegenwind. Bin bei Wettkämpfen auf dem Fahrrad einfach nicht locker. Weiß nicht woran das liegt. Nach 2:30 Std. musste ich dann auch noch ins Gebüsch.

Werte nach Garmin: Durchschnittsgeschwindigkeit 28,7/ Geschwindigkeit in Bewegung 29,1 / Zeit in Bewegung 3:04 / Max Geschwindigkeit 66,5 Gesamtzeit 3:07 Std.

Wieder nix mit einem 33er Schnitt. Wenigstens kann ich schon aus den Schuhen schlüpfen, während ich auf die Wechselzone 2 zurolle.

WZ 2: 4:26 (handgestoppt) Die Wechselzone ist 0,41 km lang, also darf man da so lange brauchen ;)

Halbmarathon laufen - das lief.

Gesamtzeit 2:02 Std. Bei km 8 habe ich meine Familie getroffen, der es sehr gut ging. Meine Frau war entspannt, die Kinder waren auf dem Spielplatz beschäftigt. Alles super. Ohne den Kuss, den ich mir bei meiner Frau abgeholt habe, wäre ich unter 2 Std. gelaufen. Selbst wenn es um einen Startplatz auf Hawai gegangen wäre, hätte ich den Kuss vorgezogen.

Finish nach 5.56 Std. Geil!

Mal wieder ein perfektes Wochenende im Kraichgau. Tolles Wetter, sympathische Athleten und eine Region die mitfiebert, wenn der IRONMAN-Zirkus da ist.

Bis nächstes Jahr.

Rad-Marathon Herne und SKS-Marathon Sundern

Torsten:Letzten Samstag sind wir mit neun Radsportlern den Marathon in Herne gefahren. Besonders gefreut hat mich, dass wir mit sieben Radsportlern den ganzen Marathon zusammen in der Gruppe gefahren sind. Für fünf war es der ersten Marathon überhaupt.
Jungs: Herzlichen Glückwunsch! Das war eine tolle Sache. Besonders danken möchte ich Philipp und Michael, die viel vorne im Wind gefahren sind. 
Im Ziel gab es dann noch eine Überraschung für uns. Wir hatten den ersten Platz in der Mannschaftswertung belegt und haben dafür einen Pokal bekommen.

Am 28.04.2018 gingen Jörg Niemann und Michael Trapp beim SKS Marathon in Sundern für den ATS an den Start, 55km und 1486Hm wollten dort auf der Mitteldistanz bewältigt werden. Bei idealen Wetterbedingungen kämpften unsere zwei Recken tapfer, Jörg fuhr in 3:01:05 auf Platz 296 (103 AK) und Michael in 2:23:21 auf Platz 59 (11 AK).

Von Hohenlimburg in die Provinz Limburg

Die traditionelle Einroll-Tour der ATS-Radsportler war für das zweite April-Wochenende terminiert. Wie immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter? Und es wurde endlich gut – sogar super gut, so dass die Beine und Arme endlich mal wieder direkten Luftkontakt bekommen konnten!

19 Rennradler und 4 Rennradfahrerinnen sorgten für eine Rekordbeteiligung. Zum ersten Mal dabei: Philipp Gundermann, Michael Neuhaus und Sven Lippok. Die Streckenführung profitierte dieses Mal sehr von den Streckenplanern und ihren Navigationsgeräten, sie führten die Gruppe in der Regel über verkehrsarme Wege und u.a. auch über stillgelegte Bahntrassen. Beim Hinweg war das Ziel nach 175 km erreicht, die Rücktour wurde dank einer anderen ebenso abwechlungsreichen Auswahl 20 km länger.

Bei der Rückfahrt alle in Kurz - nur Nadja noch mit Schal, Hand- und Überschuhen (wahrscheinlich waren wir ihr zu langsam und sie wurde nicht warm!?)

Eine solch große Radsportgruppe benötigt natürlich einen sogenannten „Besenwagen“ für den Gepäcktransport und die Verpflegung. Die Aufgabe des „Versorgers“ übernahm dieses Mal Jörg Niemann (Moutainbiker im ATS) – dank Handyortung fand er uns immer pünktlich wieder, auch wenn die Gruppe 20 km über Radwege außerhalb seiner Reichweite unterwegs gewesen war.

Ziel der Tour in diesem Jahr war Valkenburg in der niederländischen Provinz Limburg. Dies ist ein zumindest in den Niederlanden bekannter Touristenort mit der gefühlt größten Kneipendichte in Europa. In Valkenburg gibt es nämlich einen Berg den Cauberg, eine Erhebung auf der gleichnamigen Straße im niederländischen Valkenburg. Er ist ca. 800 Meter lang und überwindet dabei eine Höhendifferenz von etwa 60 Metern. Seine durchschnittliche Steigung beträgt acht Prozent, an der steilsten Stelle sind es über elf Prozent. Dieser Berg zieht die Radfahrer der Umgebung magisch an und beim „Amstel-Gold-Race“ muss der Cauberg dreimal gefahren werden. Bei der Ankunft in Valkenburg mussten die ambitionierten Fahrer diesen Hügel natürlich auch noch testen, während die Mehrheit lieber dem Durst nachgab und das holländische Bier testete.

"Brand"-Bier für den Brand!

Der Limburger Löwe auf dem Turm von Valkenburg und ca. 1000 Leute essen und trinken am Abend draußen!

Die beiden "Weißen" hatten es am Schluss besonders eilig!

Die gesamte Tour war bei dem Kaiserwetter das reinste Vergnügen und endete nach insgesamt 370 km am Vereinsheim – der Adler-Turnhalle. Um das Glück des Tages vollkommen zu machen, ließ der Abteilungsleiter Klaus Even Brötchen und Getränke auffahren, um den ersten Hunger und Durst zu stillen.

 

 

 

Jens läuft in Utrecht und Bonn

 
Jens Lünstroth: Am 18.3 2018 bei doch recht winterlichen Temperaturen ging ich an den Start vom Utrecht Science Park Marathon. Gemeldet war ich aber nur für den Halbmarathon, worüber ich auch sehr froh war, denn die Verpflegung war recht übersichtlich. Außer halb aufgefüllten Plastikbechern mit Wasser gab es nix. Hätte ich mich für den Marathon gemeldet, wäre es schwierig mit der Verpflegung geworden. Die Einrunden-Laufstrecke hat allerdings richtig Lust gemacht. Gelaufen wurde durch die Altstadt, durch einen Kirchhof, an den in Holland typischen Grachten vorbei und durch kleine Gassen. Den Halbmarathon mit 42 hm lief ich in 1.51 Std. Hat Spaß gemacht, nächstes jahr wieder!  
Zum vierten Mal hintereinander startete ich am 15. April beim Deutsche Post Marathon. Der Lauf hat es mir wirklich angetan. Der Marathon ist perfekt organisiert und punktet zusätzlich immer mit gutem Wetter. Die Zweirunden-Strecke hat gerade mal 93 hm. Das erste Mal sind wir alle vier über´s Wochenende nach Bonn gereist. Sonntags im Hotel zu frühstücken und anschließend 100 m zum Startbereich zu gehen, ist schon sehr angenehm. Meine Marathonvorbereitung waren der Lauf in Utrecht und ein 30-km-Trainings-Lauf. Über Ostern hatte mich auch noch eine "fast tödliche Männergrippe" heimgesucht, so dass das Gewicht für den Marathon wenigstens stimmte. Die ersten 25 km lief ich mit einer Pace von 5:21 min/km bis 5:25 min/km. Danach überkam mich eine chronische Unlust, mich weiter anzustrengen und verringerte das Tempo auf 6:20 min/km und lief nach 4:09 Std. ins Ziel - von 592 Marathonläufern habe ich den 378. Gesamtplatz und in der Alterklasse den 50. Platz von 70 Teilnehmern. Eigentlich eine super Zeit für die geringe Vorbereitung. Der Termin für 2019 steht schon. So langsam rückt die Triathlonsaison näher, das heißt für mich: Gas geben!

Das erste Jahres-Event von Jens: 50-km-Lauf in Rodgau-Dudenhofen

Zweimal war ich schon da. Zu Ende gelaufen bin ich ihn nie. Die Rundkursstrecke ist 5 km lang und so abwechslungsreich wie das Umrunden des Seilersees, obwohl man da noch Vögel beobachten kann. Rodgau und ich werden keine Freunde - man kennt sich, aber man mag sich nicht. Dabei ist es eine tolle Veranstaltung, liebevoll organisiert, gar keine Frage. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die man trifft, knapp 1000 Starter waren es dieses Jahr. Das Wetter war mehr als bescheiden, auch die Anreise von über 2 Stunden dieses Jahr war keine Spazierfahrt, die Sauerlandlinie war schon wie auch später die Laufstrecke in Nebel eingehüllt. 8 Runden (= 40 km) bin ich gelaufen in etwas über 4 Stunden, damit bin hoch zufrieden. Natürlich hätte ich die 50 km zu Ende laufen können, aber ich wollte nicht mehr. Man muss auch mal vernünftig sein und auf seinen Körper hören, schließlich ist erst Ende Januar und die sportlichen Höhepunkte dieses Jahr kommen erst noch und Rodgau ist nächstes Jahr auch wieder. Meine nächste Laufveranstaltung ist im März in Holland.

Bis dahin Jens

   
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